Besonderheiten - Zirbenwald im Nationalpark Hohe Tauern

Oberhauser Zirbenwald im Nationalpark Hohe Tauern

Rund 300 ha groß ist der Oberhauser Zirbenwald, der die steilen Hänge des Hinteren Defereggentales besiedelt. Damit ist er Rekordhalter im gesamten Alpenraum.  Geringen Anspruch an den Boden, gute Anpassungsfähigkeit und eine enge Lebensgemeinschaft mit dem Tannenhäher haben über einen langen Zeitraum die natürliche Verbreitung der Zirbe in dieser Extremlage begünstigt.

Dem Oberhauser Zirbenwald - einer Rarität der Hohen Tauern – hat die Nationalparkverwaltung Tirol die Ausstellung "Erlebnis Zirbe" in St. Jakob in Defereggen gewidmet, eine Dauerausstellung im historische Handlhaus.

Wer durch den Zirbenwald wandert, erlebt ganz neue Eindrücke. Es sind der intensive Duft, das Gefühl der Geborgenheit und der Ruhe, aber auch ein wenig Unheimliches kommt auf, wenn der Eichelhäher laut aus dem Dickicht grätscht.

Die Ausstellung zum Zirbenwald soll nicht nur informieren, sie ist das Bindeglied zum Zirbenwald und soll zur Wanderung dorthin animieren.

Interaktive Module vermitteln Interessantes zur Ökologie des Waldes und fordern zur Beschäftigung auf. Per Tastendruck gibt es dazu Kurzfilme oder Geräusche und angenehmer Zirbenduft begleitet den Besucher bei seinem Rundgang durch die Ausstellung.

Das Konzept „Erlebnis Zirbe“ wurde von den Ausstellungsdesignern Mag. Marius Massimo und Dr. Norbert Span erstellt. Umgesetzt wurde es zum Großteil von regionalen Firmen unter dem Gesamtmanagement der Nationalparkverwaltung Tirol.

Die Ausstellung ist in der Saison von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr sowie außerhalb dieser Zeiten auf Wunsch geöffnet.

www.defereggental.eu/die_zirbe