Besonderheiten - Nationalpark Gesäuse (Steiermark)

Zirben im Nationalpark Gesäuse

Im Alpenraum ist das Areal der Zirbe deutlich eingeschränkter als jenes der Lärche, sodass hier ihr Vorkommen auch die Verbreitung der Lärchen-Zirbenwäldern bestimmt. Auch im Gesäuse bilden Lärchen-Zirbenwälder an vereinzelten Stellen die Waldgrenze.

Die Zirbenbestände im Gesäuse stellen die östlichsten beschriebenen Vorkommen im Alpenraum dar, die nördliche Verbreitungsgrenze der Zirbe liegt auch nur unweit und zwar über den Nordausläufern des Toten Gebirges. Auch die flächenmäßig größten Bestände sind in der näheren Umgebung, nämlich im Bereich des Warschenecks, westlich der Ennstaler Alpen.

Die Bestände im Gesäuse lassen sich sehr schön auf den Wegen zur Hesshütte, sowohl vom Wasserfallweg kommend im Bereich der Ebnesangeralm als auch vereinzelt über die Koderböden aufsteigend, beobachten.